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FFW Wetterfeld

Weitere Informationen:

Kleine Ortsgeschichte von Wetterfeld  

Wetterfeld hat eine sehr alte Geschichte und war jahrhundertelang politischer Mittelpunkt eines großen Bezirkes. 
Der Historiker Karl Bosl bezeichnet Wetterfeld als westliche Bastion der Mark Cham. Kaiser Heinrich III. (1017 - 1056) hat die beiden Königsgutsbezirke Cham und Roding mit ihrem südlichen und nördlichen Ausbauland zur Mark Cham vereinigt. Deren Grenzen erstreckten sich im Westen bis gegen Nittenau und bis zu den Kammhöhen des Vorderen Bayer. Waldes im Raum Wald und Süssenbach. Wetterfeld war die Burg des Gottfried von Wetterfeld. Er ist von 1118 - 1160 anzutreffen und gehörte zu den meist begüterten Dienstmannen des Geschlechts der Rapotonen-Diepoldinger. Er findet sich im Egerland als Rodungsherr, wo sogar der Ort Gotefridesreut (heute Göpfersgrün bei Wunsiedel) nach ihm benannt wurde.  
In Wetterfeld ermöglichte der Regen die Anlage einer mit tiefen Wassergräben trefflich geschützten Wasserburg. Ihr Bau ist anfangs des 12. Jahrhunderts zu suchen. Von der ursprünglichen Wasserburg finden sich keine Reste mehr, da sie in den Hussitenkriegen zerstört worden ist. Die an der Süd- und Westseite noch vorhandenen Umfassungsmauern mit Bastion und Rondellen sowie der Torbau entstammen dem 15. Jahrhundert. Gegen Norden und Osten lehnte sich die Burg an die sog. Lohe. Im übrigen gewährte ein 6 m tiefer und 18 m breiter Graben genügend Schutz. Das in den Graben vorspringende Torhaus war früher nur durch eine Zugbrücke zu erreichen. Das rundbogige Haupttor für Reiter und Fuhrwerk sowie das rechts sich anschließende Einlaßpförtchen für Fußgänger war von rechteckigen Blendnischen zur Aufnahme der Schlagbrücke umrahmt. Diese wurde mittels einer Windvorrichtung aufgezogen und diente als Verschluß des äußeren Torbogens. Der innere Bogen war durch massive Flügeltore mit Balkenriegeln verschließbar. Der mehrgeschoßige Torbau scheint ein Wohnturm gewesen zu sein. 
In dem geräumigen Burghof befanden sich Wohn- und Amtsräume, die Rüstkammern, Stallungen, das Gefängnis und der Amtskasten. Kurz vor Ausbruch des 30-jährigen Krieges ging man an den Wiederaufbau des “eingegangenen Schlosses”. 
Um den Kern der Burganlage, das Torhaus und die Mauern des Zwingers der Nachwelt zu erhalten, hat sie im Jahre 1965 der ehem. Landkreis Roding erworben. Umfangreiche , Sicherungsarbeiten folgten im Jahre 1969, die zum Schutz des Denkmals wesentlich beitrugen.   


Geschichte der FFW-Wetterfeld
 

Im Jahre 1871 erging vom kgl. Bezirksamt Roding der Aufruf an alle Gemeinden und größeren Ortschaften, sich um die Gründung von Freiwilligen Feuerwehren zu bemühen. Diesen Aufruf dürften sich auch damals die Wetterfelder Bürger wohlwollend angeschlossen haben und machten sich an die Gründung einer Ortswehr.
Mündlicher Überlieferung zufolge führte die FFW Wetterfeld eine Standarte in ihren Requisiten mit der Jahreszahl 1871. Offizielle Akten über die Gründung zu diesem Zeitpunkt liegen nicht vor. Der erste amtliche Nachweis stammt aus dem Jahre 1873. Laut Eintragung im Feuerwehrbuch des Bezirksamtes Roding wurde am 4. Februar 1873 die FFW Wetterfeld gegründet. 
Als Löschgeräte dienten Feuereimer aus Segeltuch und Leder, sowie einige Feuerpatschen. Diese Geräte dürften aus den Anfängen der gemeinsamen Feuerbekämpfung stammen.Im Jahre 1885 wurde die erste Fahne der FFW-Wetterfeld angeschafft. 
Die ersten Gerätschaften wurden im alten Kutschergewölbe des Schloßes untergebracht. Das Schloßgut wurde 1888 verkauft und die Unterstellmöglichkeit ging verloren. Daraufhin erwarb die damalige Gemeinde Wetterfeld ein Gebäude am Reiterweg, welches für die Belange der Wehr geeignet erschien. 
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das Feuerwehrhaus von KZ-Häftlingen als Unterkunft benutzt und dabei in einen äußerst verwahrlosten Zustand versetzt. 
Im Jahre 1968 wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus am Thalackerweg errichtet. Der Wunsch nach einem Schulungsraum und das Fehlen der Sanitären Anlagen im alten Gebäude waren die Triebfedern für das heutige Domizil der FFW-Wetterfeld.Es ist der Mittelpunkt im Vereinsleben, die Gerätschaften sind vorbildlich untergebracht, für die Nachwuchs- und Vereinsarbeit gibt es einen gemütlichen Schulungsraum mit Kachelofen.Der aktuelle Mitgliederstand beträgt zur Zeit 205 Mitglieder.

 

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Gerätehaus und Fahrzeug der FFW Wetterfeld


Kontaktdaten:

1. Vorsitzender
Stefan Fritsch
Bierlweg 10
93426 Wetterfeld
09461/7458
stefan-fritsch@t-online.de

1. Kommandant
Franz Haimerl
Frhr.-von-Schrenk-Str. 1
93426 Wetterfeld
09461/3158
haimerl.christian@t-online.de

Aktualisiert am Montag, 30. März 2009 um 20:36
 
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