| Bericht zur Schulung zum Thema "Gefahren für die Feuerwehren bei Photovoltaikanlagen" |
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| Geschrieben von: Thomas Rösl |
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Photovoltaikanlagen hoch aktuelles Thema bei den Feuerwehren Schulung zeigte Möglichkeiten der Gefahrenabwehr Aufgrund der aktuellen Thematik, um erneuerbare Energien, wählte der KBM-Bereich Zell, das Thema „Photovoltaikanlagen“ als Schulungsthema aus. Auch bedingt der Tatsache dass auf immer mehr Gebäuden, solche Anlagen zu finden sind, ist dies bei den Feuerwehren, im Einsatzfall, ein hochaktuelles Thema. Als Referent zu dem weitläufigen Themenfeld konnte Philipp Bohn von der FF Nittenau gewonnen werden. Der Referent ist zugleich auch beruflich mit der fachspezifischen Thematik eng verbunden. Zu Beginn der Schulung begrüßte KBM Strahl Ludwig alle Anwesenden aufs herzlichste. Anschließend ging Herr Bohn zuerst auf die verschiedene Bauarten von Photovoltaikanlagen ein. Hier erläuterte er die Bauweise bzw. Befestigungsmethoden auf den Gebäuden, auf welchen die Anlagen verbaut werden. Des weiteren wurden die einzelnen Bestandteile einer Photovoltaikanlage im Detail gezeigt. Weiter beleuchtete er auch die elektrische Verbindung, über den Wechselrichter, zu den Stromzählern bis hin zur Hausanschlusssicherung, von dort auch der Strom in das öffentliche Netzwerk eingespeist wird. Besonderes Augenmerk legte der aktive Feuerwehrler auch auf die Spannung führenden Leitungen, welche im Ernstfall, besonderer Beachtung von den Feuerwehren bedürfen. Er ging zudem auf den Bestandteil, des Feuerwehrschalters, in der Anlage ein. Dieser Schalter kann die Gleichspannungszuleitungen der Anlage Spannungslos schalten und stellt somit eine Möglichkeit dar, die Gefahren für die Feuerwehren im Ernstfall zu vermindern. Im Brandfall sind auch die Mindestabstände zu elektrischen Anlagen zu beachten, was sehr eindringlich erörtert wurde. In praktischen Einsatzfotos beleuchtete der Fachmann, das richtige Verhalten, beim Brand, in Verbindung mit Photovoltaikanlagen. Hierzu ist vor allem die elektrische Gefahr zu nennen, aber auch der Trümmerschatten, oder der richtige Angriffsweg spielen eine große Rolle. Auch nach dem Ablöschen der Brandstelle mit einer Photovoltaikanlage ist Vorsicht geboten, da noch intakte Module, Spannung führen können und somit eine akute Gefahr, durch z. B. abhängende Leitungen bzw. Spannungsführende Module darstellen können. In diesem Fall gilt es den Gefahrenbereich weiträumig abzusperren und die Fachfirma zu informieren. Nicht nur im Brandeinsatz, sondern auch bei Einsätzen im Bereich der technischen Hilfeleistung, können die Feuerwehren in Berührung mit Photovoltaikanlagen kommen. In diesem Bereich sind vor allem das Räumen von Schneelasten von Dächern zu nennen. Bei dem die Feuerwehr im Einzelfall entscheiden muss, ob Gefahr in Verzug ist, Möglichkeiten der Gefahrenabwehr durch den Eigentümer sollten Vorrang haben. Schneeräumaktionen an Dächern mit PV Anlagen sollten grundsätzlich nicht Aufgabe der Feuerwehren sein, Modulflächen sind nicht zu betreten. Auch bei Hochwassereinsätzen sollte der Blick auf das Dach erfolgen, da Wechselrichter auch im Keller verbaut sein können und so eine Spannungsgefahr im Bereich dieser Anlage vorherrscht und auf Mindestabstände zu achten ist. Zusammenfassend erläuterte der Referent nochmals die dringlichsten Gefahren, im Bezug auf Photovoltaikanlagen, welche bei Ernstfällen eintreten können und empfahl unbedingt immer Elektrofachpersonal und zur Freischaltung des Hausanschlusses den Netzbetreiber hinzuzuziehen. KBM Strahl dankte dem Referenten für den sehr fachkundigen Vortrag mit einem kleinem Präsent. Alle Anwesenden waren sich einig, wichtige Informationen zur Gefahrenabwehr im Bereich der Photovoltaikanlagen erhalten zu haben, was wiederum auch zum Schutz der Bürger im KBI-Bereich mit beträgt.
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| Aktualisiert am Freitag, 18. März 2011 um 16:18 |





