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Schulung zum Thema Brandmeldeanlagen Drucken
Geschrieben von: Thomas Rösl   

Brandmeldeanlagen retten Leben

Aufgrund der Tatsache, dass bei immer mehr größeren Bauten, meist staatliche Bauten oder größeren Firmen, Brandmeldeanlagen verbaut werden, nahm die Freiwillige Feuerwehr Walderbach, dies als Anlass, das sehr weitläufige - und für die schnelle und effektive Hilfe sehr wichtige Thema für die Feuerwehren – als Schulungsthema zu wählen. Mit dem Referenten Richard Köck von der FF Roding, gewann man hier einen sachkundigen Fachmann, welcher auch beruflich mit der Thematik verbunden ist. Zum Eingang begrüßte Kommandant Christian Erhard, alle Anwesenden, sein besonderer Willkommensgruß galt KBM Strahl Ludwig, IJW Rösl Thomas und dem Referenten. Anschließend ging der Referent auf die Thematik der Brandmeldeanlagen ein. Hier beleuchtete er vorerst die verschiedenen Arten der Melder. Hier unterscheidet man die Art und Weise, nach welchen Faktoren, der Melder, den Brand erkennt und schließlich dies an die Brandmeldezentrale weiterleitet. Welche wiederum z. B. an die integrierte Leitstelle in Regensburg aufgeschaltet ist und die örtlichen Feuerwehren alarmiert. Es wurden hier unter anderem Rauchmelder, welche auf Rauch reagieren und Melder, welche auf Temperaturunterschiede oder auf das flackern der Flammen des Feuers auslösen, erläutert und sehr kompetent vor Augen geführt. Diese Vielfalt der Melder ist notwendig, da man ja auch verschiedenste Anforderungsbereiche, in Firmen oder großen Neubauten, vorfindet und den Brandschutz dementsprechend gewährleisten muss. Weiter ging Richard Köck, auf die Thematik Sprinklerlangen an, welche z. B. auch auf Temperaturunterschiede reagieren, indem sich hier eine Flüssigkeit ausdehnt und dies die Anlage auslöst, so dass Wasser auf die „Brandfläche“ freigegeben wird. Hierzu sei erwähnt dass Sprinkleranlagen immer auf die Leitstelle aufgeschaltet sind, was bei anderen Brandmeldeanlagen nicht immer zwingend der Fall ist. Weiter ging der Referent auch auf die Druckknopfmelder ein. Hier wurde erläutert dass nur die „roten“ Druckknopfmelder die Feuerwehr alarmiert. Andersfarbige Druckknopfmelder haben andere  Bedeutungen, wie z. B. den eines internen Hausalarms, ohne die Feuerwehr zu verständigen. Großes Augenmerk legte der Fachmann, auch auf die genaue Erläuterung des Feuerwehrbedienfeldes (FBF), sowie des Feuerwehranzeigeableaus (FAT). Bei diesen Anzeigehilfen, in der Brandmeldezentrale, kann die Feuerwehr, den Ort, des „Alarmes“ durch einen Melder, sehr schnell lokalisieren und durch die Laufkarten den schnellsten Weg, zu den ausgelösten Melder, also zum Schadensort finden. Diese Laufkarten sind ein weiterer unabdingbarer Bestandteil, einer aufgeschalteten Brandmeldeanlage, welche die Arbeit der Feuerwehr und die schnellstmögliche Schadenlokalisierung, unterstützen soll. Zusammenfassend zeigte der Referent die Wichtigkeit der Brandmeldeanlagen sehr anschaulich und praxisorientiert vor Augen, was den Feuerwehren die Orientierung, bei Großobjekten erleichtert und die Brandbekämpfung effektiver und schneller gestaltet. KBM Strahl und Kommandant Erhardt dankten Richard Köck für den sehr informativen Vortrag, mit einem kleinen Präsent. Abschließend wurden noch Detailfragen ausgiebig erläutert und die neuen Erkenntnisse vertieft.

 

Aktualisiert am Samstag, 12. März 2011 um 06:14
 
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