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Dt. Jugendleistungsspange - Bericht Drucken
Geschrieben von: Thomas Rösl   

Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr abgelegt. 

Am Samstag den 11. Juli 2009 legten auf dem Kreissportfeld in Roding 12 Jugendgruppen die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ab.Hierzu konnte Kreisbrandinspektor Alfons Janker neben den rund 110 Jugendlichen auch zahlreiche Ehrengäste sowie die Abnahmeberechtigten Liegl Franz und Marco Greil begrüßen.Als Ehrengäste konnte KBI Alfons Janker neben dem Ersten Bürgermeister der Stadt Roding Herrn Franz Reichold auch den Leiter der Polizeiinspektion Roding Herr Ersten Polizeihauptkommissar Arthur Stelzer begrüßen. Auch Staatssekretär MdL Markus Sackmann ließ es sich nicht nehmen trotz zahlreicher Termine der Abnahme beizuwohnen.
Ebenso waren zahlreiche Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis Cham, allen voran KBR Johann Weber mit anwesend um den Jugendlichen auch den Respekt vor ihren Leistungen zu zeigen. Inspektionsjugendwart Thomas Rösl zeichnete mit Unterstützung von Kreisjugendfeuerwehrwart KBM Florian Hierl für die Vorbereitung verantwortlich.
Wie KBI Alfons Janker betonte gehört gerade dieses Leitungsabzeichen zu einem seiner bevorzugten Abnahmen, da neben dem Feuerwehrtechnischen Teil auch ein sportlicher Teil mit dazu gehört welcher den Jugendlichen trotz der Herausforderung auch insoweit entgegen kommt dass diese sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit eigenverantwortlich entsprechend absprechen und einteilen können.

Auf dem bestens vorbereitetem Gelände konnten die Jugendlichen unter hervorragenden Bedingungen ihr Können unter Beweis stellen.

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert eine fünffache Leistung
innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung der Löschgruppe. DieseLeistungsbewertung erstreckt sich auf gute persönliche Haltung und geordnetes undgeschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke undKörpergewandtheit und auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen undKönnen.
In allen Sparten wird eine erfolgversprechende Gemeinschaftsleistung der Gruppe
gefordert, bei der der Stärkere dem Schwächeren hilft. Die Bedingungen zum Erwerb der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr sind:
3.1.1 Auslegen einer Schlauchleitung als "Schnelligkeitsübung"
3.1.2 Kugelstoßen
3.1.3 Staffellauf
3.1.4 Vortragen eines Löschangriffs
3.1.5 Beantwortung von Fragen

Alle fünf Übungen müssen an einem Tag erfüllt werden.
Die Schnelligkeitsübung
verlangt das vorschriftsmäßige Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus 8 Langendoppelt gerolltem C Druckschlauch durch die gesamte Gruppe unter dem Kommando deseingeteilten Gruppenführers in einer Mindestzeit von 75 Sekunden. Die Übung beginnt ander Startlinie, an der die Gruppe in Linie zu einem Glied hinter den RollschläuchenAufstellung genommen hat.Die Übung endet nach erfolgtem Auslegen der Schlauchleitung an der Ziellinie, sobald dieGruppe dort wieder in Linie zu einem Glied Aufstellung genommen hat. Die Leistung isterreicht, wenn die Schlauchleitung ohne Verdrehung gut ausgezogen und vorschriftsmäßig,jeweils von 2 Mann gekuppelt, in der vorgeschriebenen Zeit verlegt worden ist.

Beim Kugelstoßenist eine Kugel durch je einen Stoß aller 9 Angehörigen einer Gruppe insgesamt 55 Meter weitzu stoßen. Die männlichen Bewerber haben dabei eine Kugel von 5 kg Gewicht und dieweiblichen Bewerber eine Kugel von 4 kg Gewicht zu verwenden. Die Kugel ist jeweils bei Jungen und Mädchen zu wechseln. Die Gruppe stößt immer von derselben Startlinie aus. Zwei Schritte Anlauf sind gestattet. Die erreichten Werte werden jeweils addiert. Nach Beendigung der Disziplin müssen 55 Meter erreicht sein. 
Der Staffellauferfordert das Durchlaufen einer Strecke von 1.500 Meter durch alle 9 Angehörigen derGruppe in beliebig einzuteilende Teilstrecken. Als Stafette dient ein Staffelholz. Der Laufbeginnt mit dem ersten Läufer an der Startlinie. Die übrigen Läufer werden ihrerLeistungsfähigkeit entsprechend für längere oder kürzere Laufstrecken auf der 1.500 Meter-Bahn verteilt.Jeder Läufer darf nur einmal eingesetzt werden. Bei jedem Wechsel ist das Staffelholz demnächsten Läufer zu übergeben. Der letzte Läufer muss zur Erfüllung der Leistung dasStaffelholz spätestens nach 4 Minuten 10 Sekunden durch das Ziel tragen.
Der Löschangriff
wird ohne Wassergabe nach den Richtlinien der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV 4)durchgeführt.Folgende Bedingungen sind einzuhalten:1. ohne Bereitstellung2. Wasserentnahme offenes Gewässer3. vier Saugschläuche4. doppeltgerollte C-Schläuche5. zügige Vornahme von 3 C-RohrenJede Gruppe legt das benötigte Gerät vor Beginn des Löschangriffs selbst neben derTragkraftspritze bereit.
Fragenbeantwortung
Alle Angehörigen der Gruppe haben Fragen aus den folgenden Gebieten zu beantworten:- Organisation- Ausrüstung- Geräte- Löschmittel- Löschverfahren der Feuerwehr- Unfallverhütung- Gesellschafts- und Jugendpolitik
Alle Gruppen konnten die einzelnen Stationen in beliebiger Reihenfolge absolvieren. Dank der hervorragenden Disziplin der jeweiligen Gruppen konnte der Bewerb zügig und reibungslos durchgeführt werden.
Die Feuerwehr Pösing sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmer und der Gäste.
 

Zur Verleihung der Abzeichen konnten die Abnahmeberechtigten allen Teilnehmern einen sehr guten Leistungsstand bestätigen. Sie gratulierten allen Teilnehmer zur bestandenen Prüfung und überreichten die Abzeichen an die jeweiligen Jugendgruppen.
Auch die Vertreter der Feuerwehrführung des Landkreises und der Politik sprachen den Jugendlichen ihren Glückwunsch aus.

Folgende Feuerwehren legten die Leistungsspange ab: FF Altenkreith, FF Gfäll,
FF Großenzenried + FF Diebersried, FF Martinsneukirchen, FF Pillmersried (KBI-Bereich Waldmünchen)
FF Rettenbach, FF Rettenbach + FF Aumbach, FF Schillertswiesen, FF Trasching,
FF Trasching + FF Zimmering, FF Völling, FF Wald.

 

Gruppenbild Jugendleistungsspange
 

 
Aktualisiert am Donnerstag, 13. August 2009 um 08:48
 
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