| Bericht Fachtagung Frauenarbeit |
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| Geschrieben von: Thomas Rösl |
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Zusammen sind wir weniger allein Zur Fachtagung des Fachbereiches Frauenarbeit versammelten sich am Samstag, aus ganz Bayern die Vertreterinnen der einzelnen Regierungsbezirke der Feuerwehren. Hierzu konnte die Landesfrauenbeauftragte Erika Riedl den Willkommensgruß an den Referenten Dekan und Geistlichen Rat, den Fachberater Thomas Schmid für Seelsorge für die Feuerwehren im Landkreis Regensburg, sowie den Kreisbrandrat und Bezirksvorsitzenden der Oberpfalz Waldemar Knott, den Stadtbrandrat Dieter Schlegl, die Frauenbeauftragte Antonia Amann, den Vertreter der Feuerwehrschule Lappersdorf Albert Schiegl, sowie das Helferteam allen voran Karl- Heinz Renner von der Feuerwehr Wenzenbach.Ziel des Tages war für die NOT-WENDIGKEIT psychischer Hilfe zu sensibilisieren, mit theoretischen Leitgedanken und praktischen Übungen den Helfern helfen. Das Erlebte und erwartete, die Hilflosigkeit aber auch die Unsicherheit in solchen fällen abbauen, im Bereich der Psychischen Ersten Hilfe zu weiterer Aus- und Fortbildung motivieren. Im Verlauf des Ausbildungstages wurde eine Struktur eines Feuerwehralltages vollzogen, der sich auf allen Straßen tagtäglich ereignen lässt. Am Vormittag ging der Fachberater für Notfallseelsorge im theoretischen Teil darauf ein, welche Leitgedanken zur Psychischen Betreuung eines Verkehrsunfalls von Wichtigkeit sind. Mit diesen Leitgedanken welche er stets in sehr eindrucksvollen Beispielen erläuterte zeigte er den Tagungsteilnehmern auf, welche Notwendigkeit es bedeute das jede Feuerwehr, wenn auch noch so klein, eine Notfallbetreuer bestimmt. Den dieser zeige mit seinem Wissen und umsichtigen Blicken, im Einsatz auf, das oft das Unscheinbare, fürs Feuerwehrtechnisch unwichtige, in manchen Fällen von größter Bedeutung ist und sich so manche Situation entspannt und es am Einsatzort zu geordneteres Arbeiten kommt.Einem Notfallbetreuer kann am Einsatzort vieles erwarten, so weiß er bei der Alarmierung nicht was er zu sehen und erleben bekommt, sind die Beteiligten zum Beispiel Kinder, Erwachsene oder Ausländer , hier muss man gemäß der Leitgedanken, erst mal eine Beziehung mit dem Bedürftigen aufbauen, die Situation erfassen, zur Linderung der Symptome beitragen, Kameraden mit einbeziehen, und einen Ansatz finden zur Problembewältigung, dies alles findet sich unter dem kurzen Wort BELLA wieder. Mit dieser Hilfe zur Gesprächsführung und der Beachtung was sich am Unfallort noch alles findet, wie unvorhergesehene Reaktionen von Beteiligten wie Feuerwehrdienstleistenden oder die Betreuung und Begleitung von Angehörigen ging es am Nachmittag zum Übungszenario.Dieses war – ein Schulbusunfall an einer befahrenen Bundesstraße zur einer Berufsverkeherswellezeit. Zur selben Zeit mach sich eine schwanger Frau mit ihrer Demenzkranken Oma im eigenen PKW auf den Weg zum Arzt. Kurz vor einer Einmündung in diese Bundesstraße lenkt die Fahrerin ihren Pkw aus ungeklärter Sache ungebremst in die Straße und erfasst den Schulbus an der Fahrerseite. Ein Kleintransporter muss als Folgefahrzeug dem Bus ausweichen. Der tschechischer Fahrer verliert die Kontrolle und verunfallt ebenfalls.Mit diesem Szenario wurden die Teilnehmerinnen in eine Situation gebracht, die bei manchen schon in der Vorstellung eine Stresssituation hervorrief. In Kleingruppen wurde dann anhand der ausgegebenen Leidgedanken der Betreuungsbedarf erarbeitet.Wer wird wo, wie und durch wen am besten betreut. In welcher Einsatz- Phase kommen welche Leitgedanken vorrangig zum Tragen, aber auch an das Gefahrenpotential das dieser Unfall noch hervorruft, musste gedacht werden. Mit den Akteuren und den Fahrzeugen wurde dann das Szenario Realität und es kam zur Einsatzübung, wo man bei der Abschlußbesprechung feststellte, das es wichtig ist zu üben und darüber hinaus noch wichtiger ist, über das zu sprechen, was jeder erlebt, gefühlt und getan hat, in den einzelnen Situationen. Den nur so lernt der einzelne Feuerwehrdienstleistende im Einsatz richtig zu Betreuen und zu helfen, wenn er hilft. Ernüchternd für alle Tagungsteilnehmer war der Abschluss dieses Tages zu wissen, das man sich es nicht vorstellen vermag, wie es sein würde, wenn dies Szenario Wirklichkeit sei und wie dies dann am Einsatzort wäre. Man kam zum Resultat das es wichtig ist, Feuerwehrdienstleistende am Gerät zu haben, die mit allem technischen sich vertraut wissen und der Umgang dafür sicher ist, aber es auch von größter Wichtigkeit ist, das jede Feuerwehr sich mit Feuerwehrbetreuern ausgestattet sind, welche im Notfall sich zu helfen wissen und die richtige Betreuung für den in Notgeratenen finden, aber auch für den den der im Laufe des Einsatzes Hilfe sucht. Zum Abschluß gab es großen Applaus und ein kleines Dankeschönpräsent für diesen gelungen Tag und die Erfahrungen die man mit nach Hause nahm. Ein Dank geht an das Ministerium, die Sponsoren, die Feuerwehrschule in Lappersdorf, die Frauenbeauftragte Antonia Amann und Erika Riedl, den Akteuren des Szenarios, vor allem den Kindern welche ihre Aufgaben besonders gut machten, all jenen die zum Gelingen dieses Tages wichtig waren. Besonders dem Referenten Fachberater der Seelsorge für die Feuerwehren Dekan Thomas Schmid.
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| Aktualisiert am Donnerstag, 11. Juni 2009 um 19:54 |


